Interministerielle Arbeitsgruppe Verwaltungsinnovation

Die interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) zum Thema Verwaltungsinnovation wurde 2025 von der Sektion III – Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation eingerichtet und tagt zweimal jährlich. Derzeit sind 52 Sektionen aus allen Bundesministerien vertreten (Stand: 09.01.2026).

Die IMAG Verwaltungsinnovation verfolgt folgende Ziele:

  • Förderung der ressortübergreifenden Vernetzung und des Austauschs zuständiger Personen im Bereich Verwaltungsinnovation sowie Aufbrechen von Silostrukturen innerhalb der Bundesverwaltung
  • Sicherstellung eines einheitlichen Informationsflusses im Bereich der Verwaltungsinnovation mit der Sektion III im BKA als zentraler Anlaufstelle
  • Informationen über bestehende Initiativen, Projekte und Vorhaben der Sektion III bzw. anderer Sektionen der Bundesministerien im Bereich der Verwaltungsinnovation
  • Aufbau eines Netzwerks zur gezielten Abfrage von Trends, Entwicklungen und Bedarfen sowie zur Förderung von Zusammenarbeit und gegenseitigem Lernen
Auf dem Bild ist ein Gruppenfoto der interministeriellen Arbeitsgruppe Verwaltungsinnovation im Kassensaal im Amtsgebäude in der Hohenstaufengasse 3 zu sehen.

Fotocredits: Selina Rotthaler (BKA)

Darüber hinaus ist die IMAG Verwaltungsinnovation als unterstützendes Gremium in die Innovationsmessung des Bundes eingebunden, welche alle zwei Jahre von der Sektion III durchgeführt wird.

Aktuelle Aktivitäten

Die erste Sitzung der IMAG Verwaltungsinnovation fand am 14.10.2025 im Kassensaal der Hohenstaufengasse 3 des Bundeskanzleramts statt. Im Mittelpunkt standen die Zielsetzung der IMAG, die Bedeutung des Themas Innovation in der Verwaltung, sowie Informationen zur Innovationsmessung des Bundes (Ergebnisse und Ausblick auf die nächste Messung) und zu bestehenden Initiativen der Sektion III im Bereich der Verwaltungsinnovation.

Außerdem erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen Barrieren, Booster und Needs für Innovation in der Verwaltung. Als Barrieren wurden vor allem eine nicht gelebte Fehler- und Innovationskultur, fehlende Unterstützung und fehelende Ressourcen (Personal, Budget, Zeit) identifiziert. Zu den Boostern für Innovation in der Verwaltung zählen insbesondere die Unterstützung durch Führungskräfte, eine etablierte Fehler- und Feedbackkultur sowie Experimentierräume und Räume für Austausch, Vernetzung und das Lernen aus Best-Practice Beispielen. Zu den Needs gehören unter anderem eine geeignete Infrastruktur zur Nutzung neuer Technologien, das Aus- und Weiterbilden von Kompetenzen zur Schaffung von Innovationsprojekten bzw. Innovationsprozessen sowie einheitliche Standards im Bereich IT-Infrastruktur bzw. Kommunikation hervorgehoben.

Kontakt:

Lukas Kastner, MA
Bundeskanzleramt
Abteilung III/9 – Verwaltungsinnovation und strategische Organisationsentwicklung
E-Mail: lukas.kastner@bka.gv.at