Der EPSA (European Public Sector Award) ist ein europaweiter Verwaltungswettbewerb und wird alle zwei Jahre von EIPA (European Institute of Public Administration) veranstaltet. Ziel des EPSA ist neben der Auszeichnung hervorragender Projekte auch die Schaffung einer Austausch- und Lernplattform. In diesem Sinne finden Sie in der Datenbank „EPSA-Projects“ Informationen zu rund 320 europäischen Projekten.
Der EPSA wird von Österreich inhaltlich und finanziell unterstützt. Österreich ist in der Steuerungsgruppe des EPSA vertreten.
Die Einreichfrist für den EPSA 2025-26 ist beendet.
Die 10. Jubiläumsausgabe, der EPSA 2025-26, steht unter dem Motto Driving Competitiveness through Reforms and Investments und umfasst folgende Einreich-Kategorien:
*) Innovating Government, Governance and Policies
*) Investing in Infrastructure, Mobility and Energy
*) Delivering User-Centric Services at Subnational Level

Weiters lud der EPSA diesmal Projekte, die bereits an einer früheren EPSA-Ausgabe teilgenommen haben zum Call for Applications for Special Recognition. Hier geht es darum, die Projektanträge um greifbare Ergebnisse/zusätzliche Informationen zu aktualisieren und damit das kontinuierliche Engagement, die nachhaltige Strategie und die erfolgreichen Auswirkungen des Projekts aufzuzeigen.
Der EPSA ist Europas Plattform für Exzellenz im öffentlichen Sektor. Hier erhalten mutige Ideen und wirkungsvolle Projekte die Anerkennung, die sie verdienen, und inspirieren gleichzeitig andere Organisationen.
Award Ceremony (23.-25.9.2026)
Die EPSA 2025-26 Award Ceremony mit Workshop wird vom 23. bis 25. September 2026 in Maastricht (Niederlande) stattfinden, die Good Practice Zertifikate und die Special Recognitions stehen aber bereits fest:
Folgende österreichische Projekte werden mit einem Good Practice Zertifikat ausgezeichnet:
- IRIS: Integrated Regulatory Impact System – Advancing Digital Solutions for Evidence-Based Policy Making (Bundeskanzleramt)
- compensation area 2.0 – from gravel pit to bird‘s paradise (ASFINAG Bau Management GmbH)
- DREAM RRMC Vienna – Construction of the BOKU River Lab (Stadt Wien)
- Jems – Joint electronic monitoring system for Interreg programmes (Stadt Wien)
Weiters erhalten folgende Projekte, die bereits an einem früheren EPSA-Durchgang teilgenommen haben und die Projektziele über einen längeren Zeitraum hinweg erfolgreich umgesetzt haben eine Special Recognition:
- Justice 3.0 (Bundesministerium für Justiz)
- Public Research Infrastructure Database: Research and Innovation through Open for Collaboration in Austria (Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung)
Wir gratulieren den Projekten herzlich!
Weiterführende Informationen:
Rückblick auf den EPSA 2023-24:
Beim EPSA 2023-24 war das österreichische Projekt „Klagenfurt on the way to climate neutrality by 2030“ unter den Preisträgern:

Weitere 4 österreichische Projekte erhielten ein Good Practice Zertifikat:
- “Oberösterreichischer Wohn- und Energiekostenbonus” (Upper Austrian housing and energy cost bonus), Office of the Upper Austrian State Government, Department of Social Affairs, Austria
- BRISE Vienna (Building Regulations Information for Submission Envolvement), Municipal Directorate of the City of Vienna, Organisation and Security Division, Process management and Information and Communication Technology
- Public Research Infrastructure Database: Research and Innovation through Open for Collaboration in Austria, Federal Ministry of Education, Science and Research (BMBWF)
- The ‘Schwammstein’ – Sustainable irrigation of green spaces, City of Vienna – Road Management and Construction, Austria
Highlight-Video EPSA 2023-24:
Kontakt:
Mag.a Sandra Rodrigues
Bundeskanzleramt
Referat III/9/a – Public Management und Governance
Tel.: +43 1 53115-667435
E-Mail: verwaltungspreis@bka.gv.at